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Donnerstag, 17. Februar 2011

Mein schönstes Schwimmerlebnis

Irgend etwas muss ich wohl komplett richtig gemacht haben. Vielleicht war es meine Trödelei vor dem Training oder doch der feste Glaube an die freie Bahn - keine Ahnung. Auf jeden Fall gab es reichlich Platz im Pool, sogar zwei geleinte Bahnen und wenige Sitzschwimmer. Optimale Trainingsbedingungen halt. Vielen Dank an wen auch immer.
Was mir zwischendurch immer wieder durch den Kopf ging, war die Frage nach dem momentanen Stand (vielmehr Fluß) der Dinge in Hinsicht auf die Elbflußfahrt der beiden Wildenten. Treiben sie noch oder haben sie die Lust verloren und sind nach Pirna geflogen. Owohl... - dann lieber doch aushalten und nach Hamburg schippern. Eventuell waren sie ja schon auf dem Weg nach Hause und hatten nur einen Tagesausflug nach Dresden gebucht.
Aber wenn ich das so lese, frage ich mich, ob ich eventuell ein bischen zu viel Chlor eingeatmet habe. Geht das weg oder kann man da bleibend geschädigt sein?

In diesem Sinne...

Dienstag, 15. Februar 2011

It's windich Baby

...Aber das Wetter ansich passt schon, denn es ist Sonnenschein. Bin eben rein von der Laufeinheit und allet is voll positiv ey. Eine schöne Grundlageneinheit mit Naturgenuss (konnte zwei Wildenten beobachten, die sich völlig entspannt nach Hamburg treiben lassen) und ohne Stress. Das Gefühl war supi und die Werte noch besser. Ich bin richtig zufrieden.
Und was soll ich sagen - morgen ist Schwimmtag. Ganz bestimmt hab ich eine Bahn für mich allein. Alles wird gut, wenn man nur fest daran glaubt. Bleibt nur die Frage, welchem Glauben ich jetzt den Vorzug gebe. Allein auf der Bahn oder doch lieber schnell über die Distanz - eine Zwickmühle. Vielleicht glaube ich aber doch daran, daß der Mensch (auch der in meiner unmittelbaren Umgebung) fähig ist zu denken. Dann wäre allen geholfen.

In diesem Sinne ein vorfrühlingshaftes Sport Frei!


Mittwoch, 2. Februar 2011

Die Geschichte von der gestohlenen Bahn

Im Grunde war es ja gar nicht so schlimm beim Schwimmtraining. Allerdings finde ich es generell besser, wenn in den Schwimmhallen die Leinen gezogen sind sind. Auf der Bahn schwimmt man einfach ruhiger. Wahrscheinlich hatte der Schwimmmeister (echt mit 3 "m"?) heute keine Lust oder sein Gehilfe war krank. Auf jeden Fall hat "meine" Bahn gefehlt und ich musste zahlreiche schwimmende Hindernisse erst beachten, dann umschwimmen und mich danach großzügig wieder einordnen. Ich möchte schließlich niemanden bespritzen.
Es gibt Menschen, die schwimmen sitzend. Die lassen sich auch durch nichts aus der Ruhe bringen. Hauptsache, der Puls erhöht sich nicht und der Stoffwechsel dahlt im unteren Level vor sich hin. Man kann ausserdem bestens mit den Bekannten quatschen. Und der Köperfettanteil läßt den Gedanken an ein Untergehen mangels Vortrieb gar nicht aufkommen. Dazu kommen noch die Rückenschwimmer - die sind mindestens genauso langsam, haben aber die Augen noch zum Hallendach gerichtet und schwimmen quasi komplett blind. Die Arme sind auf maximale Spannweite ausgefahren und geht es in leichten Schlängellinien mehr treibend als schwimmend von Beckenrand zu Beckenrand. Aber als Triathlet ist man an Gedrängel im Wasser gewöhnt und stört sich nicht dran...
Liebes Team vom Krokofit, schau mal oben links auf das Bild - auf den kleinen Schildern steht ausserdem noch schnell und langsam. Vielleicht ist das mal eine Idee...

In diesem Sinne - viel Spaß beim Baden.



Dienstag, 1. Februar 2011

Zur Beruhigung

Lieber Martin, ich schreibe Dir heute diesen Brief, damit Du Dir keine Gedanken um meinen Trainingszustand machen musst. Deine Aufgabe ist es ja zu wandern, die Liebe zu geniessen und Dein Bäuchlein zu pflegen. Also ein kurzer Überblick. Das Training läuft. Ich spule die Kilometer ab und langsam aber sicher stellen sich auch erste Verbesserungen der konditionellen Fähigkeiten ein. Das gilt für die Teildisziplinen Laufen und Schwimmen. Die Räder stehen noch immer ohne Luft irgendwo rum. Aber zumindest habe ich die Rolle schon gefunden. Sie ist nach wie vor an der Stelle, an der Du sie vor Jahren auch schon einmal gesehen hast. Gewichtstechnisch kann ich eine "Plus Drei" verzeichnen. Und Du? :)  (Wer jetzt wohl denkt, dass ich zugenommen hätte?!)
Die Anmeldungen für die ersten zwei Wettkämpfe sind duch. Ciylauf in Dresden und Schlosstriathlon in Moritzburg sind fest auf der Liste. Und ganz ehrlich - ich freue mich tierisch auf die Wettkämpfe.
In diesem Sinne denke ich, bist Du für's erste beruhigt und kannst Dich voll auf Krissi und die Welt konzentrieren.

Sport Frei!
Dein Lieblingscousin

P.S.: Ein Daumen Hoch an Fa. SALOMON - die Schuhe sind auf jeden Fall Elbwiesen- und Kiesgrubentauglich! Und S. - Entschuldigung, der Dreck war nur teilweise beabsichtigt...


Montag, 17. Januar 2011

Na - alle(s) fit? Erster Wasserstand 2011

Nach der kommentatorischen Rüge (Martin) gibt es jetzt das schon lange fällige Update. Also Tach Leute. Man munkelt, dass in einigen Regionen der deutschen Republik super Freiwasserschwimmtrainingsbedingungen herrschen.Wenn da nicht ständig irgendwelche Sträucher und Bäume zu umschwimmen wären...
Aber Spaß beiseite. Heute gab es Trailtraining wider Willen. Die eigentliche "Arbeitslaufstrecke" entlang des Elberadweges ist quasi verflossen. Das Sportstättengelände von DSC ist ein einziger See. Vorsichtshalber wurden sogar sämtliche Zäune, die quer zur Fließrichtung standen, demontiert. In zwei Wochen soll hier der erste Bezirksranglistenlauf stattfinden. Na Toi, toi, toi. Mir blieb also nur der Trümmerberg. Aber ein kleiner Geländelauf mitten in der Stadt hat auch etwas - nämlich ziemlich kleine Runden. Alles in allem war es dann doch eine ganz angenehme Einheit bei Sonnenschein.



Hier mal ein Eindruck vom derzeitigen Wasserstand im Ostragehege. Den Rest der Galerie findest Du hier.



Mittwoch, 22. Dezember 2010

Das Jahr neigt sich dem Ende.

Die Überschrift sagt eigentlich schon alles. Alles kommt zur Ruhe. Besinnliche Tage sind angesagt. Und trotzdem werde ich das Gefühl nicht los, dass einige meiner Trainingskollegen (ob bekannter oder unkeannter Weise) panische Angst vor diesem Abschluß haben. Da wird trainiert, wie wild - nur damit der Körperfettwert unter 8% gehalten wird. Da werden mit dem Rad Kilometer gedrückt, die weit im dreistelligen Bereich landen. Und der geneigte Sportler ist stolz darauf. Klar, soll er auch. Höchstleistung über das gesamte Jahr ist angesagt.
Mir wurde schon oft erklärt, dass das wahre Training in der Pause stattfindet. Grundbedingung dabei ist, dass man trainiert - sinnvoll dosiert. Daran halte ich mich und kann mindestens so stolz sein, wie mein Mitsportler. Ich kann jede meiner Einheiten nämlich genießen. Gerade jetzt, da alles zur Ruhe finden soll. Ich bin stolz auf meine 5 Kilo zuviel, auf meinen mir derzeit nicht bekannten Körperfettanteil und darauf, dass zwei meiner Räder gerade massiv luftlos sind. Wo hatte ich sie eigentlich abgestellt?

Aber Achtung Leute! Pünktlich am ersten Januar gitbt es die ersten Wettkämfe im neuen Jahr. Neujahrsläufe. Mitte Januar das erste harte Etappenrennen auf dem Rad. Die Tour Down Under. Wer wenigstens zu einer dieser Veranstaltungen nicht fit ist, hat für 2011 eigentlich schon verloren.

In diesem Sinne - Frohe Weihnachten
...und macht mal langsam.

Donnerstag, 2. Dezember 2010

Und dann war es soweit.

Der Schnee kam. Mit ihm das Schwimmtraining und das Gefühl in den letzen Monaten jeglichen Auf- und Vortrieb im Wasser verloren zu haben. Die erste Einheit dauerte gerade mal 30 Minuten. Ich hatte Arme, wie nach 3 Stunden Training. Weil aber Schwimmen mit Rentnern so viel Spaß macht, kann man auch im Wasser mit ein wenig Ehrgeiz Rudimente der früheren Leistungen erkennen. Fotos von den Wassereinheiten werden eher selten sein, da der geneigte Leser durchaus das Bild einer schön gekachelten Riesenbadewanne vor Augen hat.

Aber für den grafischen Genuß haben wir ja den Winter. Bei leicht schneebedeckten Wegen ist alles gut und es läuft sich. Bei -12°C wird die Laufeinheit schon lustig. Entweder war heute der Wurm in meiner Pulsuhr, oder diese doch für Mensch und Technik noch ungewohnten Temperaturen sind mir auf's Herz geschlagen. Jedenfalls konnte ich trotz gutem Grundgefühl meinen Puls nicht richtig im Bereich halten. Werde ich jetzt alt?

Wenn man...

zu viel Zeit damit verbringt die eingefügten Fotos optisch anspruchsvoll im Post zu präsentieren, ist man nicht web-kompatibel. Aber trotzdem, einige Dinge lassen sich auf diesem Backend irgendwie schwer umsetzen. Doch der alte Mann wird lernen.
Und gleich im Anschluss gibt es ein paar Eindrücke von der Laufeinheit am Buß-und Bettag. Die Ottendorfer Kiesgrube kann schon ziemlich düster daher kommen.