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Montag, 10. Oktober 2011

Laufgedanken

Eben bin ich von der montäglichen Mittagseinheit rein und mir ging die ganze Zeit nur eine Sache durch den Kopf. "TorstenSeinCabrio". Torsten war nämlich unterwegs. Er war Essen. Bei Maredo. Das ist montags immer der Fall. Weshalb er mit dem Cabrio unterwegs war? Keine Ahnung. Dabei hat er doch fünf Autos. Also ein Zufall war das bestimmt nicht.
Auf jeden Fall bekam Torsten ein voll leckers Essen. Wie "TorstenSeinCabrio" berichtete, hat es auch richtig gut geschmeckt. Eine Kleinigkeit hat aber allen den Abend vermasselt. Die Anzahl der Kartoffelecken hat nicht gestimmt. So ein Ärger aber auch - Maredo, wie konntest Du nur?! Das war natürlich Grund genug, die Rechnung nicht zu bezahlen. Und vielleicht wird "TorstenSeinCabrio" jetzt nie wieder...

Aber was schreibe ich da schon wieder für blödes Zeug! Liegts am Herbstwetter? Wer weiß...


In diesem Sinne - Schön, dass Ihr da wart. Danke fürs Mitmachen und bis nächsten Montag.


Freitag, 7. Oktober 2011

Stell Dir mal vor...

...Du bist seit vielen Jahren (ungedopt aber trotzdem) erfolgreich im Radsport als guter Renner dabei. Dein Ansehen bei Deinen Kollegen stimmt, die Ergebnisse können sich sehen lassen. Jedes Rennen, bei dem Du antrittst, beendest Du auch. Eigentlich traumhaft, wenn da nicht seit einiger Zeit so eine kleine Regelung (ausgeheckt von den Chefs) ihr Unwesen treiben würde. Denn egal, ob Du ankommst oder nicht, egal, ob Du gewinnst oder im Hauptfeld reinrollst, das Rennen wird nur gewertet, wenn Du Deine Ventilkappen aufgeschraubt hast, und zwar beide. (Zur Information für den geneigten Leser: Ventilkappe = Abdeckung der Lufteinfüllöffnung an einem luftbereiften Rad) Jegliche Vorbereitung, jegliche Arbeit während der harten und langen Kilometer ist für den Eimer, wenn Du Dir da einen Lapsus erlaubst.
Was soll das? Ist das die fortschreitende Verblödung unserer Gattung im 21. Jahrhundert, ein völlig misslungener Erziehungsversuch für was auch immer oder einfach nur eine Möglichkeit allerunterster Katergorie, sich um das Preisgeld zu drücken!?
Aber: Für genau diese Chefs ist es ein inneres Bedürfnis, dass Du nur bei den von Ihnen organisierten Radrennen gewinnst. Bei anderen kannst Du auch starten, doch wenn Du aus Versehen mal Erster wirst, dann... Und dafür musst Du unterschreiben, auch, wenn Radsport nur Dein Hobby ist.
Nur gut, dass ich mir diese Geschichte während des Frühstücks ausgedacht habe. In Wirklichkeit, würde ja so etwas nie passieren...

Auch in der weisen Voraussicht, dass mein Märchen dem ein oder anderen missfallen könnte und wir dann vielleicht keine Freunde mehr sind, meine Berufung ist eine andere und Triathlon ist auch eine reizvolle Sportart.


In diesem Sinne - mach mir mal Licht im Kopf, Hannes!

Donnerstag, 6. Oktober 2011

Dann mach ich jetzt mal - "BUH!"

...nicht zu verwechseln mit dem ähnlich anmutenden "buuuh", obwohl mir einmal mehr auch danach zumute ist. Aber alles zu seiner Zeit.

Hallo geneigter Leser,
es gibt den alten Mann noch. Der Urlaub ist längst Geschichte und damit auch die Marathonvorbereitung. Der Knappensse-Triathlon ist mit einer aus meiner Sicht durchaus akzeptablen Leistung ebenfalls abgeheftet und das Megaereignis Berlinmarathon hat sich letztlich als toller Saisonhöhepunkt behauptet. Die Anmeldung für den Treppenlauf 2012 ist erledigt und als Jahresabschlussveranstaltung habe ich mir den Dresden-Marathon mit der 10km-Version vorgemerkt. Eigentlich also alles im Lot - könnte man meinen. Ist es aber nicht, denn da ist ja noch - "Das Leben Der Anderen". Ich möchte um Himmels Willen nicht von meinen eigenen Fehlern oder Schwächen ablenken, doch die Geschehnisse in meiner näheren Umgebung stimmen mich schon recht nachdenklich...

Meine letzten drei Monate aus sportlicher Sicht: 1. Marathonvorbereitung - benote ich mit "5", weil aus dem Urlaubstrainingslager ein kleines Läufchen wurde und meine Trainingsmotivation noch bis Ende August verschollen war. 2.  Der "Knappenman" - Ganz nach dem Motto "Mach mir den Herrmann" checkte ich eine Minute vor Wechselzonenschließung ein, beendete den WK dann dem Trainingszustand entsprechend in guter Zielzeit. (02:41hh:mm) Ausserdem war ich schneller als einer der Liga-Kopfjaeger :-) 3. Berlin-Marathon: Mit entsprechend korrigierten Zielzeiten war es ein purer Genuss dieser in jeglicher Hinsicht gigantischen Veranstaltung. Nach 4 Stunden wollte ich drin sein und hatte im Ziel dann 03:58 hh:mm auf der Uhr. Plan erfüllt. Hätte mein Hochmut nicht das unterwegs gereichte Gel verboten, wäre der Feierabend schon zehn Minuten eher in Sicht gewesen. Doch 7 Minuten für Kilometer 42 vermasselt jeden Schnitt. Deswegen starte ich 2012 gleich noch mal.

Der Duathlon in Bautzen ist leider ausgefallen und plötzlich wartet nur noch der Saisonabschluss. Beim Treppenmarathon habe ich gemeldet und es kommt für 2012 schon fast so etwas wie Vorfreude auf.


In diesem Sinne - Sport Frei! Das "Buuh"-Thema gibt's im nächsten Blog...


Freitag, 8. Juli 2011

Jetzt ist es soweit!

Der Alte Mann macht ein paar Tage Urlaub. Er wird sich ein wenig erholen und in Ruhe seine Marathonvorbereitung in Angriff nehmen. Ein bisschen Wasser, ein wenig Wind und ganz viel Sand werden sicherlich extremst erholsam. Dem geneigten Leser eine gute Zeit mit Sommerwetter.

In diesem Sinne - Sonne, fertig, los!



Donnerstag, 30. Juni 2011

Augenschmerzen, merkbefreit und ahnungslos

Es gibt viele kleine Dinge, die einem im Laufe des Tages als Auffälligkeit begegnen. Man denkt sich, naja, okay oder ja, super, tolle Sache. Manchmal kann man schmunzeln darüber, oder sogar lachen. Doch leider viel zu oft fragt man sich: Musste das jetzt sein?
Neulich bei der Firmenmassage. Die Kundin war schon im Raum (der gleichzeitig ein kleines Mitarbeiter-Fitness-Studio ist) und ich hatte noch eine Kleinigkeit zu tun. Als ich dazu kam, meinte sie: "Die hier hab ich mal probiert." In meinem Gesicht machte sich ein ausgedehntes 'Hähhhhh' breit. Ihr Blick fiel auf die Federklemmen für Hanteln (Bildchen). Meine Antwort mit einem Lächeln: "Das sind aber keine Handkrafttrainer." Ihr sei von Herzen verziehen...
Sehr trendbehaftet sind ja kleine Imagefilmchen oder Trailer oder einfach nur so Zusammenfassungsvideos von Sportveranstaltungen oder Teams, die bei diesen Sportveranstaltungen mitmachen. In der letzten Zeit kommen mir leider immer mehr zweifelhafte Versuche als präsentierbare Ergebnisse unter. Lieber geneigter Videofilmer, Hobbyregisseur oder sich dazu berufen Fühlender, wer zwingt euch zu diesen Entgleisungen für Auge, Ohr und Stimmung? Sucht euch mal ein gutes Beispiel und schaut das mehrmals hintereinander an. Dann versucht zu erkennen, was dieses gute Beispiel so gut macht und dann nehmt euren Film und arbeitet daran. Und erst, wenn er fertig ist, der Streifen, gehört er auf die Videoplattform und dann wird er vielleicht auch zum guten Beispiel. Vorher ist er allenfalls gut genug für meine Ärgernisse der Täglichkeiten.
Und dann war da noch der Papa, der Bier trinkend den Kinderwagen schob. Wenn es schon nicht ohne Stoff über den Tag geht, dann wirf die leere Dose wenigstens in den Müll. Die Bodenablage des Kinderwagens isf eine weniger gute Variante.


In diesem Sinne - denkt mal nach

Dienstag, 21. Juni 2011

Eines will ich mal sagen

2011 von pebe-sport.de
Zu dumm, dass man das Wetter nicht organisieren kann. Denn das, was da am Sonntag von den Mitmachern, Gästen und Helfern abverlangt wurde, hätte das Orga-Team vom Schlosstriathlon nicht zugelassen. Wo kam den das ganze Wasser her während des Radsplits - Schwimmen war doch schon lange abgeschlossen? Aber mal ganz von vorn.
Sonntag, 19.06.2011, kurz vor 09:30 Uhr - die Waschmaschine war in den Neo gepackt und bereit. Mein Ziel: unter 02:40 hh:mm. Und angesichts meiner mehr oder weniger intensiven Vorbereitungsphase war das auch realistisch. Was ich zu diesem Zeitpunkt noch nicht wusste... - dazu später mehr.
Dann, Start. Und es schwamm wie verrückt - bis auf einmal wieder Waschmaschinenzeit angesagt war. Erste Boje, die Arme waren wahnsinnig schwer und alles lief gaaaaaaaaaanz laaaaangsam. Vieleicht ging auch nur die Uhr zu schnell oder eine Umleitung war falsch ausgeschildert - alles war wie in Cottbus. Noch ein wenig langsamer und die Wasserrettung hätte ersthaft Arbeit bekommen. Egal, ich bin ja Hobbysportler. Also raus aus der Brühe und rauf auf den Hobel von Michi. Mittlerweile mag ich Dein Rad richtig.
Auf dem Rad rollte es trotz Wind relativ gut. Dann ein paar Tropfen von oben, und noch ein paar mehr, und dann Regen mit viel Wind. Die Füße taub und der Tritt war schwer, aber es ging ja allen so. Danke Petrus. Beim Absteigen habe ich mich auch noch fast auf die Mappe gelegt und mal schnell einen Radschuh weggeschmissen. Der Helfer: "Laß liegen, ich geb ihn Dir wieder!" Alles klar, der gute Mann wußte bei mehr als 400 Startern auch genau wer ich war und wo er mich nach Zielankunft finden kann. Sah ich im Gesicht echt schon so schlecht aus, dass nur das Sauerstoffzelt als Alternative blieb?
Beim Anziehen der Laufschuhe brauchte ich ein wenig Geduld, weil weder Finger noch Füße merkten, was sie da eigentlich taten. Ich fand dann auch schnell in den Laufrhythmus und begann, für mich fast sensationell, Läufer vor mir zu überholen. Toll, alter Mann. Und dann war da der Kai. Der war überall und meinte was von das es gut aussähe und so (Sein Kommentar in Ziel: "Das Laufen war gut, aber im Gesicht sahste besch... aus."). Also auf zum Endspurt und ab über die Ziellinie. Ende: 02:37 hh:mm - Im Limit. Doch hätte ich die Plantschrei nicht so endlos lange überzogen, wäre mehr drin gewesen. Fast ärgerlich. Aber ich bin ja Hobbysportler. Für eines hat es dann aber doch gereicht, fürs Fernsehen: Klick 8 Sekunden vor Schluß bekommt der alte Mann seine Finisher-Medaille angehangen - na wenn das nichts ist.
Ich verspreche hoch und heilig, dass das Schwimmen besser werden wird, auch mit Neo und die 3 vor dem Doppelpunkt bald Geschichte ist.
Vielen Dank auch an die Anschreier an der Strecke.



In diesem Sinne - Schwimmen, Schwimmen, Neo-Schwimmen


Freitag, 17. Juni 2011

Sodann...

...das Rad ist geputzt und sitzpositionstechnisch optimiert. Die Klamotten sind geordnet und der Neo gebügelt. Die Gels sind verstaut und die Schuhe fein sauber. Da is ja allet fertich fürn jroßn Ritt am Sonntach...
Bleibt zu hoffen, dass das Wetter halbwegs hält und der Wind sich seine Puste für ein Wocheenende später aufhebt. Die Jubiläumsveranstaltung hätte es ja durchaus verdient. Und falls der geneigte Leser früh zeitig aus dem Bett fällt oder von Alters wegen nicht länger schlafen kann, begibt er sich nach Moritzburg. Völlig entspannt stellt er sich an den Rand und wartet bis der alte Mann vorbeikommt. Dann schreit er kräftig und feuert an. Ich kann damit mein momentanes Leistungsniveau heben, werde schneller und bin entsprechend eher im Ziel. Also das wäre der Idealfall.
Ausserdem kann man sich ja zum Mitmachen im nächsten Jahr inspirieren lassen, vielleicht auch noch den ein oder anderen weiteren Bekannten treffen oder einfach nur feststellen, dass wer Triathlon macht nicht nur einen an der Waffel hat, sondern mindestens drei...

In diesem Sinne - komm mal hin

Dienstag, 14. Juni 2011

Eine Waschmaschine auf XS

Ich wollte ja eigentlich keinen Sport machen über Pfingsten und mich schon mental auf Moritzburg vorbereiten. Gut, segeln wäre eine Alternative gewesen - Wind vorausgesetzt. Also stand am Feiertagswochenende die Familie ganz groß auf dem Plan. Aber - es war ja auch Triathlon in Cottbus und wo kann man besser die veränderten Einstellungen am Leihrad testen als im realen Wettkampfgeschehen. Und auch meine Regierung hat die Teilnahme abgesegnet.
Die Strecke war mir ja weitestgehend geläufig und volle Kanne kommt eh nur für die anderen in Frage. Ausserdem habe ich in einem früheren Beitrag schon festgestellt, dass alte Männer eben länger brauchen - zur Regeneration. Maßgabe war  also mal Sehen, was beim Schwimmen geht und der Positionstest auf dem Rinke- Zeitfahrrad. Scharf gehts erst in Moritzburg. Gesagt, getan - nachgemeldet. Und ich war aufgeregt. Das erste Mal in dieser Saison, dass sowas wie Lampenfieber aufkam. Der geneigte Sportler weiß aber, dass auch nur dann was wird.
Dann der erste Schreck - ist der Neoprenanzug eingegangen? Es war aber doch nur der eingeklemmte Einteiler, der den Reißverschluß nicht seinen Job machen ließ. Muss man eigentlich 500m Spree stromabwärts mit Auftriebshilfe absolvieren? Man kann sich doch fast treiben lassen... Ja, aber auch dabei sind schon alte Männer ertrunken! Startschuss - und der zweite Schreck. Ich bekomme wirklich keine Luft. Mach mal ruhig, ermahnte ich mich, du warst noch nie "1st Out Of Water" und heute muss das auch nicht sein. Aber trotz aller Ruhe war Luft Mangelware. Ich fühlte mich wie oben besagte Waschmaschine, schwerfällig, kantig und lahm vor sich hin treibend. Die Stopuhr sollte mir allerdings einen Mittelfeldschwimmplatz bescheinigen. Auf dem Rad hatte ich dann 22km Zeit zum testen und war nur etwas mehr als 3 Minuten langsamer als Franco (Kopfjaeger und Ligatriathlet). Und das mit dem super kleinen Rahmen. Michi, Dein Rad geht doch! Tja, das passiert, wenn die Sattelhöhe stimmt. Das Laufen mit leicht angezogener Handbremse aber schön rhythmisch war ein guter Abschluss der "intensiven" Trainingseinheit. Unter dem Strich 12. - da hätte ich auch auf der Sprintdistanz mitmachen können. Übrigens war bei meinem Volkstriathlon der Zweite auch erfolgreicher Ligaathlet und Meisterschaftsteilnehmer im Quadrathlon.
Jetzt kann Moritzburg kommen. Mit ein wenig Glück übersteht die Waschmaschine das Schwimmen und macht sich auf dem Rad dann ganz klein - da kanns ja beim Laufen nur rund gehn...


In diesem Sinne - macht mal öfter eine Testfahrt